„Hechenbergerhaus“ in Barwies bleibt erhalten

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Bei unseren jüngsten Hausbesuchen ist mir in Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern das Thema Hechenbergerhaus zu Ohren gekommen, welches ich gerne kommentieren möchte.

Der Ankauf des sogenannten „Hechenbergerhauses“ in Barwies wurde sowohl im Bauausschuss als auch im Gemeinderat diskutiert. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile hat der gesamte Gemeinderat von einem Ankauf Abstand genommen: Kaufpreis rund 1 Million Euro, Renovierung des Altbestandes verschlingt weitere Millionen Euro, Raumaufteilung ist durch das Gewölbe nicht veränderbar, Raumhöhen und Belichtung entspricht nicht dem heutigen Standard.

Ein Ankauf wurde auch in der Verbandssitzung des Wohn- und Pflegeheimes diskutiert und von den Nachbargemeinden Wildermieming, Obsteig, Mötz und Stams einstimmig abgelehnt.

Fazit: Der gesamte Gemeinderat war übereinstimmend der Auffassung, dass der Altbestand zu teuer und ungeeignet sowohl für ein Altenheim als auch für eine Kinderbetreuungseinrichtung ist.

Daraufhin hat der Gemeinderat einstimmig den Bebauungsplan für das Bauvorhaben der Wohnbaufirma beschlossen. Im Einvernehmen mit dem neuen Eigentümer konnte die Renovierung des Altbestandes erreicht und damit ein Abbruch verhindert werden.

Gemeindevorstand Kaspar Kuprian